Von Crashtests und schnellen Autos

Veröffentlicht von am Donnerstag, 1. Oktober 2009 in  Auto Kommentar hinzufügen

Autos sorgen bei uns bekanntlich immer wieder für Gesprächsstoff. Oft haben wir auch die Preise diskutiert und ob es gerechtfertigt ist für ein kleines Auto wie z.B. den 1er BMW oder das Audi A3 Cabrio über 30.000 Euro zu bezahlen. Meiner Meinung nach ist es das absolut nicht, denn der Nutzwert ist nur sehr gering und der Preis im Verhältnis dazu sehr hoch. Die Zulassungsstatistiken zeigen uns dagegen ein anderes Bild, denn der 1er BMW gehört in Deutschland zu den beliebtesten Autos. Im 1. Quartal und im 2. Quartal lag der 1er jeweils auf Platz 10 der Neuzulassungen.

Worüber wir uns aber alle einig sind, ist die steigende Sicherheit in Autos. Es wird permanent getestet, um die Sicherheit von PKW’s zu erhöhen. So gelingt es die Unfälle mit Todesfolge im Straßenverkehr Jahr für Jahr immer weiter zu senken. Ein sehr interessantes Video habe ich beim Insurance Institute for Highway Safety gefunden, bei dem ein 1959er Chevy Bel Air mit einem 2009er Chevrolet Malibu frontal zusammenstößt. Dieses Video zeigt sehr beeindruckend, was sich innerhalb von 50 Jahren Autoentwicklung in Sachen Sicherheit getan hat.

Beeindruckend sind auch die Bilder beim Insurance Institute for Highway Safety, die nach dem Unfall von beiden Autos gemacht wurden. Der Unterschied ist schon sehr heftig. Interessant wäre es aus unserer Sicht, wenn ein derartiger Vergleich in Deutschland statt finden würde und man ordentliches Auto wie z.B. einen Audi BMW antreten lassen würde. Wenn jemand von euch einen derartigen Vergleich kennt, dann immer fleißig die Kommentarfunktion nutzen.

Gleichzeitig hat sich in den letzten 50 Jahren Autobau auch in anderer Hinsicht viel getan. Gestern haben wir ihn in Need for Speed Shift gefahren – den Bugatti Veyron. Sehr beeindruckendes Auto mit 8 Liter Hubraum und 4 Turbos. Damit schafft er es auf 1001 PS und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h. Über den Sinn eines solchen Autos lässt sich zwar wieder streiten, aber es zeigt auf der anderen Seite sehr beeindruckend, was technisch aktuell möglich ist. Auch hier habe ich wieder ein Video gefunden, was den Bugatti bei Top Speed zeigt und was dafür alles notwendig ist, um diese Geschwindigkeit überhaupt erst mal zu erreichen.

Und wo wir beim Thema sind: Was war bis jetzt das schnellste Auto was Ihr selbst gefahren seit bzw. beim den Ihr mitgefahren seit?

9 Antworten zu “Von Crashtests und schnellen Autos”

  1. Juergen sagt:

    Ja Bugatti Veyron ich sag nur deutsche INGENIEUERSkunst. Mein schnellstes Auto war ein 135 bzw. 335 aus dem Werk in Leipzig.

  2. Markus sagt:

    Stimmt, das Problem bei dem Auto war glaube ich die Kupplung oder das Getriebe. Es war extrem schwer die Leistung standhaft auf die Straße zu bekommen.

    Thema schnellstes Auto: selber gefahren einen BMW 535d und mitgefahren in einem Porsche GT2 996er –> war ein krasses Teil :-)

  3. Marten sagt:

    Mein schnellstes selbstgefahrenes Auto BMW 530d, elektronisch abgeriegelt 250 max. schon echt Hammer Dinger, kennste ja Markus ;)

    Sonst Moped Honda Cbr 600f abgeriegelt durch Luftwiderstand (durch meinen unförmigen Körper —> Gewicht) ca. 256 km/h (laut digitalem Tacho)

  4. Markus sagt:

    Das stimmt, die BMW’s mit den 3Liter Diesel Motoren sind schon eine feine Sache! :-) Habe ich glatt vergessen – in dem Porsche waren wir ca. mit 290 km/h unterwegs, aber dann war kein Platz mehr. Bei der Geschwindigkeit passiert das mal ganz schnell, dass einem der Platz ausgeht! :-)

  5. Viola sagt:

    Ein 535d ist aber auch nicht gerade von schlechten Eltern, stimmt!
    Marten, in dem 3. Kommentar sprichst du gerade das Thema elektronische Abriegelung an. Kannst du mir auch sagen was es kostet, wenn ich die Sperre aufheben lassen möchte? Macht das BMW direkt oder muss ich dazu auf eine “Hinterhauswerkstatt”?

  6. Afrob sagt:

    Jaja, da sind sie unsere Motorsportfanatiker ^^

    Das schnellste was ich gefahren bin war ein Suzuki Swift “super duper Bi ach quatsch TriTurbo”.
    Da hält so nen BMW Schleuder einfach nicht mit :)

  7. Busfahrer sagt:

    Bei mir wars nen Phaeton V10 und W12, den W12 konnt ich leider nur bis 80km/h fahren. Hatte mächtig geschneit an dem Tag. Aber der V10 ging gut bis 260km/h :)

  8. Marten sagt:

    @Viola

    Sorry dass ich erst jetzt antworte, leider kann ich dir keine Auskunft geben wer das macht und wie teuer sowas werden würde.
    Aber ich gebe hiermit gerne diese Frage zur offiziellen Beantwortung frei ;)

  9. Markus sagt:

    BMW macht das glaube ich nicht offiziell. Deutsche Autos haben bis auf die Ausnahme von Porsche alle eine freiwillige Beschränkung auf 250 km/h. Hier gibt es aber wieder Ausnahmen wie z.B. der BMW M3 CSL, den man durch ein Fahrertraining auf 280 km/h freischalten lassen kann.
    Grundsätzlich ist die Aufhebung der V/max Begrenzung für jeden seriösen Tuner möglich. Meist ist das einhergehend mit Chiptuning, was sich vor allem bei Dieselmotoren lohnt. In einer Hinterhofwerkstatt würde ich generell nicht mein Auto tunen lassen bzw. die Elektronik modifizieren lassen. Dauerhaft kann das nur schief gehen, denn die Fahrzeugelektronik ist bei heutigen Autos sehr komplex und sollte nur von fachlich versierten Leuten vorgenommen werden.
    Die Kosten variieren je nach Tuner bzw. Fahrzeug – pauschal kann man da keine Auskunft geben.

    Viele Grüße

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