Eine Studie des RAND Forschungsinstituts hat sich damit beschäftigt, inwiefern organisiertes Verbrechen, Urheberrechtsverletzung und Terrorismus zusammenhängen.
Nachdem zunächst definiert wird, was unter den Begriffen genau zu verstehen sei, folgen 14 Fallstudien aus verschiedenen Ländern welche Zusammenhänge belegen soll.
In ganzen 3 Fällen gelingt es sogar nachzuweisen das Gelder, welche durch Raubkopien erwirtschaftet wurden, an Gruppen geflossen sind welche in Verdacht stehen an terroristischen Aktivitäten beteiligt zu sein.
Im Endeffekt sei es allerdings egal ob es bei dem Geschäft mit Raubkopien um Terrorismus oder Profit ginge, denn es werden immer kriminelle unterstützt und bereichert.
Am Ende wird ein Fünf-Punkte-Plan vorgestellt welcher unter anderem vorsieht das Raubkopien in den Bereich der organisierten Kriminalität eingegliedert werden sollten, sich internationale Gremien stärker mit dem Problem der Raubkopien beschäftigen sollten. Desweiteren wird eine Grenzüberschreitende Strafverfolgung und härtere Strafen für Raubkopierer gefordert.
Inwiefern diese Schlüsse allerdings ernstgenommen werden sollten, sei hier mal dahingestellt. Finanziert wurde diese Studie nämlich durch die MPAA (sowas wie der Interessenverband der Filmschaffenden in Amerika)
Der Fanfilmverleih sollte sich daher keinen moralischen Bedenken ausgesetzt sehen.
Für Leute die gerne lesen, hier kann die komplette 182 seitige Studie angesehen werden.